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Blog 04-06/2016

Motorrad

Begonnen hat es 1979, wie bei vielen, mit einem Mofa. Zum 15. Geburtstag durfte ich eine Hercules Prima 5s in Empfang nehmen. Nachdem das Fahrzeug technisch leicht verändert wurde, war auch die Höchst-
geschwindigkeit im akzeptablen Bereich und ich machte die nächsten 10.000 km die Gegend unsicher.

1979 hercules prima 5s

1980, mit 16, stand eine Yamaha DT 50 M in der Garage. Leider war das Mokick serienmässig nicht schneller als mein Mofa, so dass einige technische Änderungen vorgenommen werden mussten. Daraufhin war das Fahrzeug schnell genug. Nachdem ich auch noch das Fahrwerk umgebaut hatte, war alles perfekt. Eine Fahrzeugkontrolle mit anschliessendem TÜV-Besuch machte der Freude nach eineinhalb Jahren und knappen 30.000 km ein jähes Ende.

©1980 yamaha dt50m

1982 musste dann ein richtiges Motorrad her. Da ich immer mit Sozia unterwegs war, sollten es mehr als die damals üblichen 27 PS sein. Und so kam ich auf eine neue Yamaha RD 350 LC mit 46 PS. Die RD war leicht, schnell, spritzig. Aber leider nicht das richtige Motorrad für meine beginnende Freude an Motorradtouren zu zweit und so wurde sie nach nur  einem Jahr und 14.000 km verkauft.

1982 yamaha rd350lc

1983 wurde dann günstig (Auslaufmodell) eine neue Yamaha XJ 550 angeschafft und sogleich mit Gepäckträger und Koffern ausgestattet. Die XJ begleitete mich 28.000 km auf allerlei schönen Touren. Sogar auf den Tremalzo und den Mont Chaberton wurde das Motorrad getrieben.

©1983 yamaha xj550_2
©1983 yamaha xj550_1

1984 musste es eine Enduro sein. Die Wahl viel auf die Yamaha XT 600 Ténéré. Dies war die “Ursprungs”-
version mit großem 30l-Tank, langen Federwegen, ohne E-Starter und damit vollgetankt nur 165 kg schwer.
1985, nach 23.000 km verkaufte ich diese, um mir wieder die gleiche Ténéré zu holen. Da das Nachfolgemodell (mit kleinerem Tank, E-Starter etc.) bereits in den Startlöchern stand, konnte ich nochmals das Original zum Schnäppchenpreis ergattern und fuhr diese 17.000 km bis zum Erwerb meines damaligen Traummotorrades.

©1984 yamaha xt600z_1 vor garage
©1985_10 yamaha xt600z x2

1987 war es dann soweit: eine BMW R 80 G/S war mein. Nach diversen Umbaumaßnahmen, wie 40l-Heinrich-Tank, Eigenbau-Gepäckträger mit Eigenbau-Alukoffern, verstärktes Federbein, Eigenbau-Motorschutz etc. pp., war die perfekte Reisemaschine in der Garage und begleitete mich fast 60.000 km auf meinen Touren.

©1990_08 bmw r80gs originalzustand vor garage
©1987_03 bmw r80gs am waldrand
©1990_02 bmw r80gs bei schopfloch von links
©1990_02 bmw r80gs bei schopfloch von rechts

1990: das Bessere ist der Feind des Guten: nach einer ungeplanten kurzen Probefahrt mit einer BMW R 100 GS und der damit einhergehenden Begeisterung über den durchzugsstarken Motor und das deutlich bessere Fahrwerk musste die G/S einer R 100 GS weichen. Dieses Motorrad wurde ebenfalls verbessert (Gepäckträger, WP-Federung etc.) und blieb dann 95.000 meist problemlose Kilometer in meinem Besitz. Da zwischenzeitlich familiär bedingt die Motorradtouren deutlich weniger wurden, nannte ich die 100GS für 14 Jahre mein eigen.

©1990_10 bmw r100gs gelb-schwarz 1994-04 1902
©1992 bmw r100gs 02 1000dpi
©1992_10 bmw r100gs schwarz

2004 Probefahrt mit einer BMW R 1200 GS. Zuerst nicht sonderlich begeistert -das Fahrverhalten ist doch sehr viel anders als das der alten GS- war es nach der zweiten Probefahrt um mich geschehen. Die betagte R 100 GS wurde mit einem weinenden Auge gegen eine R 1200 GS eingetauscht. Nach kleineren Umbauarbeiten und Umlackierung in schwarz schien alles perfekt zu sein.
Leider hatte ich jedoch eine Montagsmaschine erwischt, so dass das Fahrzeug auf nur 25.000 km achtmal außerplanmäßig in der Werkstatt stand und zuletzt auch noch in Italien das Getriebe kaputt ging.

So musste die R 1200 GS, Bj. 2004 im Frühjahr 2007 einer neuen R 1200 GS weichen. Die zweite GS hatte im ersten Jahr und auf den ersten 20.000 km wieder mehrere außerplanmäßige Werkstattaufenthalte - lief dann aber problemlos. Das Konzept, das Fahrverhalten, der Motor und vor allem die vielseitigen Toureneigenschaften sind imho einzigartig, so dass ich mich wohl oder übel mit den diversen Unzulänglichkeiten und Qualitätsmängeln arrangiert habe. Der Einbau eines Wilbers-Fahrwerks verbesserte die GS vor allem im Zweipersonenbetrieb nochmals deutlich. Mit 50.000 km auf der Uhr wurde die zweite GS im Januar 2011 verkauft.

Seit Januar 2011 gibt’s zur Abwechslung (ähöm) eine neue R 1200 GS (Sondermodell “Triple Black”).

Das Töff hat nun (07/2017) 47.000 problemlose Kilometer hinter sich gebracht.

©2004_11 bmw r1200gs_1 ©2007_03 bmw r1200gs_1 in den vogesen
DSCN3636
2012-05 spanische pyrenaeen 167

Ab Oktober 2011 zierte eine (gebraucht gekaufte) Moto Guzzi V7 Classic den Fuhrpark als Motorrad für die kleine Tagestour.

2011-11-06 guzzi v7 bei donzdorf2 klein02 2011-11-06 guzzi v7 bei donzdorf3 klein

11/2012 musste die Moto Guzzi V7 Classic die Garage verlassen. Dafür ist eine (gebraucht gekaufte)
Moto Guzzi 1200 Sport eingezogen.

Die 1200 Sport wurde mit nur 2.700 km auf der Uhr gekauft und erfüllt die Erwartungen: mächtiger Durchzug aus tiefsten Drehzahlen, bollernder Sound, Guzzi eben. Nachdem die Sitzbank aufgepolstert wurde, passt auch die Sitzposition. Ein tolles Motorrad für die kleine Runde zwischendurch und Wochenendausfahrten.

2013-10-13 moto guzzi 1200 sport 02 2014-01-18 moto guzzi oberhalb neidlingen

Die Moto Guzzi 1200 Sport musste Anfang 07/2014 einer neuen KTM 690 Duke weichen. Angesichts der sich anbahnenden Midlife-Crisis mit 50 Lenzen ziert seit Juni 2014 ein Wohnmobil (mit Heckgarage) den Fuhrpark. Dafür musste ein leichtes und doch potentes Motorrad her und wurde mit der KTM auch gefunden und die schöne und geliebte Guzzi wurde schweren Herzens in gute Hände abgegeben.

2014-07-24 ktm 690 duke bei schopfloch 01 2014-07-24 ktm 690 duke bei schopfloch 04

11/2014: die KTM 690 Duke ist ein nettes und toll verarbeites Spaßgerät, aber die Motorcharakteristik (erst ab 4.000 U/min fahrbar) entspricht nicht meinen Vorlieben. So wurde die KTM nach nur 1.700 km Ende November gegen eine Moto Guzzi V7 Stone eingetauscht. Endlich wieder ein Zweizylinder mit Durchzug aus tiefen Drehzahlen, schönem Klang und Kardan. Am Wohnmobil wird der Heckrahmen verstärkt und so kann auch die im Vergleich zur KTM schwerere Moto Guzzi eingeladen werden.

2015-04-26 moto guzzi v7 bei schopfloch05 2015-12-29 guzzi am hohenstaufen

Motorroller

Im Januar 2004 erwarb ich einen gebrauchten Motorroller Piaggio SKR 125 (linkes Bild) für Kurzstrecken und die Fahrt zur Arbeit. Im Juli 2005 musste der zwar spritzige aber etwas schwachbrüstige Zweitakter einer Vespa GT 200 L (rechtes Bild) Platz machen. Die GT 200 begleitete mich problemlos durch Wind und Wetter und auch im Winter auf den täglichen Kurzstreckenfahrten.
Im März 2015 wurde die Vespa GT 200 L nach elf problemlosen Jahren gegen das Nach-Nachfolgemodell Vespa GTS 300 Super (Bild unten) umgetauscht.

2005-07-21 piaggio skr von links vorne
vespa2
2009-Vespa-GTS300Supere-small
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